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Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Die wenigsten Igel brauchen Hilfe!

Gerade im Herbst fragen uns häufig Menschen, ob es wieder Zeit wäre, die Igel einzusammeln. NEIN! Denn beileibe nicht jedes Stacheltier braucht menschlichen Beistand.

Auf der Suche nach Futter laufen Igel jeden Tag einige Kilometer. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer

Tatsächlich hilfsbedürftig sind:

  • Verletzte und offensichtlich kranke Igel
  • Igelsäuglinge mit geschlossenen Augen, die sich tagsüber außerhalb des Nestes befinden
  • Alle Igel, die bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke draußen herumlaufen.

Nimmt man einen in Not geratenen Igel in seine Obhut, reichen gute Absichten nicht aus. Hier ist Fachwissen gefragt. Grundsätzlich gehören kranke und verletzte Igel zuerst einmal zum fachkundigen Tierarzt. Die anschließende Pflege und Unterbringung kann eventuell vom Finder übernommen werden, wenn dieser sich vorher ausreichend informiert hat.

Wenn Sie Zweifel haben, ob ein Igel wirklich Hilfe braucht, beobachten Sie ihn ausreichend lange und informieren Sie sich bei einer kompetenten Stelle. Gern stehen wir im aktion tier Igelzentrum beratend zur Seite! Und sollten wir dort einmal nicht erreichbar sein, ist die aktion tier-Geschäftsstelle in Berlin ebenfalls ein verlässlicher Ansprechpartner.

Mehr Infos rund um den Igel: www.aktiontier-igelzentrum.org